Die Lücke wird geschlossen

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Im Auftrag der Autobahndirektion Südbayern haben auf Höhe des Mailinger Baches nahe der Anschlussstelle Ingolstadt-Nord die Bauarbeiten für eine rund 330 Meter lange und knapp vier Meter hohe Lärmschutzwand begonnen. Bis Ende Juni soll die Maßnahme abgeschlossen sein, die in Fahrtrichtung München die Lücke im Stadtgebiet schließt. Die Kosten von rund einer Million Euro übernimmt zu zwei Dritteln die Stadt Ingolstadt.

Die Lärmschutzlücke besteht zwischen den drei kleinen Autobahnbrücken, unter denen die Fort-Wrede-Straße, der Mailinger Bach und das Industriegleis zur Gunvor-Raffinerie hindurchführen.

„Die letzte große Lücke wird geschlossen“, freute sich auch Bundestagsabgeordneter Reinhard Brandl, der das Thema seit 2009 antreibt. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Christian Scharpf besuchte er dieser Tage die Baustelle und bedankte sich für die Kostenübernahme seitens der Stadt.

Für die nächsten Jahre wurden von der Autobahndirektion schon weitere Baustellen im Raum Ingolstadt angekündigt, die dem Erhalt der A9 dienen, ähnlich den derzeitigen Arbeiten auf dem Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Langenbruck und Holledau. Viele Brücken stammten noch aus den 1930er Jahren, als die Autobahn gebaut wurde. In den 1970ern sei die A9 auf sechs Spuren erweitert und an die alten Brücken angebaut worden. Nun sei die Generalsanierung fällig.

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